CYPRUS TOURISM CENTRE
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                                                                           KYRENIA



Kirsokava:
kirsokava

Kirsokava befindet sich zwischen dem alten und dem neuen Hafen von Kyrenia. Das Kap diente den Römern vor 2000 Jahren als Friedhof, und wurde später zu einem Steinbruch für Kalkstein. Während der byzantinischen Periode siedelte sich die christliche Gemeinde in den alten römischen Grabstätten und den Steinbruch an.

Vermutlich stammt der Name Chrysokava von der Tatsache her, dass es früher eine Goldmine war (Chrisos heißt übersetzt Gold). Kirsokava wurde von den Römern als Friedhof benutzt und wurde später zu einem Steinbruch für Kalkstein. Die Kalksteine wurden mit Schiffen zum Kyrenia Hafen transportiert und dort zum Bau des Hafens und der Burg verwendet. In der Tat wurden die römische, byzantinische, Lusignan und venezianische Burgen mit den Steinen aus diesem Steinbruch gebaut. 


Lambousa:
LambousaLambousa bedeutet: der Glänzende und war einst sehr wohlhabendes Gebiet an der Nordwestlichen Küste Zyperns. Die ersten Siedler von Lambousa kamen aus Griechenland im 13. Jahrhundert vor Christus. Das Gebiet kam unter phonetische Macht im 8. Jahrhundert vor Christus. Während der byzantinischen und römischen Ära erfreute sich die Region großen Reichtums.   
Lambousa ist vom Strand Mare Monte in Lapta zu Fuß zu erreichen. Während der Zeit der Römer wurden Anlagen wie zum Beispiel Theater und Gymnasien gebaut. Die Region wurde zu einer florierenden Hansestadt, jedoch nahm der Reichtum der Stadt durch arabische Angriffe ein Ende, und die Einwohner von Lambousa verließen die Stadt im 13. Jahrhundert nach Christus. Unter den Ruinen befinden sich Mauern, Steingräber und ein Fischteich. Der Fischteich wurde von den Römern aus dem Stein geschlagen und enthielt Kanäle für Frischwasser und einen Abfluss für Schmutzwasser. Bei den Ausgrabungen im 20. Jahrhundert wurden wertvolle Stücke wie Teller und Gabeln gefunden, wovon die meisten heute in Museen auf der ganzen Welt verteilt betrachtet werden können. Es wird vermutet dass die Schätze zum Schutz gegen die arabischen Angriffe unter der Erde vergraben wurden. Die meisten der Fundstücke haben ein Siegel des Königreichs, daraus geht hervor dass die Objekte in den Jahren 627-630 hergestellt wurden.


Lapta (Lapithos):
lapithos Wegen der anhaltenden Raubzüge der Araber 13. Jahrhundert nach Christus zogen die Einwohner der antiken Stadt Lambousa in die darüber liegenden Berge und gründeten die Stadt Lapithos, die noch heute so bekannt ist. Die Besiedelung von Lapta dauerte bis in die Lusignan Periode an. Ausgrabungen in Lapta deuteten auch auf Siedlungen in der Chalkolitischen Periode und der Eisenzeit hin.  

Lapta ist heute ein sehr beliebtes schönes Bergdorf auf den Hügeln der Fünf Finger Gebirges. Die Lage von Lapta ist ohne Frage großartig mit einer atemberaubenden Aussicht auf das Meer und die Berge. Die Atmosphäre in Lapta ist entspannend und Frischwasserquellen fließen durch das Dorf und sorgen dafür dass die Umgebung ausreichend mit Wasser versorgt wird. In der Region sind viele Zitrus Plantagen, Fichtenbäume, Wildblumen und einheimische Orchideen Arten zu finden. Lapta und unter anderem für seine Moschee und die Handarbeit.


Die Antiphonitis Kirche:
Antiphınitis Church Die Kirche befindet sich 8km südlich von Esentepe, ein Dorf östlich von Kyrenia. Die Kirche gehörte zu einem damals wichtigen Kloster deren Architektur Stil für Zypern nicht üblich ist und daher Einzigartig ist.

Antiphonitis Kirche wurde im 7. Jahrhundert während der byzantinischen Periode von heimischen Künstlern gebaut. Antiphonitis war eins das Zentrum eines Einflussreichen Klosters. Der Dom wurde auf acht runden Säulen platziert die zusammen die Form eines asymmetrischen Oktagons ergeben. Die Architekten teilten den Teil der Kirche der Bema genannt wird vom Rest der Kirche mit zwei der Säulen ab. Durch die Merkmale der Kirche wird sie heute eine der schönsten ihrer Art angesehen. Einige Merkmale der Kirche wurden später von den Lusignan hinzugefügt.


Das Bellapais Kloster:

Bellapais Monastery 

Das Bellapais Kloster ist ein unvergleichliches Beispiel für gotische Baukunst in Zypern. Der Name des Klosters stammt aus dem französischen ab und heißt übersetzt „Das Friedenskloster“. Das Kloster befindet sich auf den Flanken des Fünf-Finger-Gebirges.
Die ersten Bewohner des Bellapais Klosters waren die Priester des Augustiner Orderns die aus Jerusalem ausgewandert waren. Das erste Gebäude des Klosters wurde in den Jahren 1198-1205 erbaut. Die meisten Sektionen des Gebäudes die bis heute erhalten geblieben sind wurden von dem französischen König Hugh II in den Jahren 1267-1284 erbaut. Die Hallen um den Innenhof herum und der Speiseraum wurden auch in der Amtszeit des Hugh II erbaut. Nach der Eroberung Zyperns von den Osmanen, wurde das Kloster an die Orthodoxe Kirche übergeben. Die Kirche neben dem Innenhof ist der am besten erhalte Teil des Klosters. Zwei Grabsteine im Innenhof wurden von den Priestern einige Zeit als Waschbecken benutzt. Der Speiseraum ist auch ein einzigartiger Beispiel gotischer Kunst.


Die  Buffavento Burgas:
Bufavento Castle

Buffavento Burg ist auch als “Die hundert Häuser von Rigaina“ bekannt und wurde wie die anderen zwei Burgen St. Hilarion und Kantara vermutlich als Wachturm und Gefängnis erbaut, und hatte daher sehr wenige Zimmer. Die Burg überwachte einen wichtigen Pass über die Berge und stand mit Signalzeichen mit den anderen zwei Verteidigungsburgen in Verbindung. Die Buffavento Burg liegt 950 Meter über dem Meeresspiegel und hat Ausblick auf Nicosia und Kyrenia.
Als Richard Löwenherz Zypern im Jahre 1191 eroberte, flüchtete laut Erzählungen der byzantinische König Isaac Comnenus auf die Burg Buffavento. Im Jahre 1311 wurde Buffavento für zwei Lusignan Prinzen zum Gefängnis, Chamerin und Lord Balian de Libenlin. Sie wurden als Sympathisanten des gewaltsamen Prinzen von Tyre und als Verräter des Königs Henry II angesehen. In der venezianischen Periode wurde Buffavento vernachlässigt, da die Insel in Küstennähe besser zu verteidigen war. Buffanvento besteht aus zwei Teilen, die Tiefe und die Hohe Burg. Die Tiefe Burg hat einen gebogenen Eingang, die Zimmer gegenüber dem Eingang wurden als Lagerräume für Lebensmittel und als Schlafzimmer benutzt. Eine Zisterne befindet sich unterhalb der Zimmer. Die Bögen und Tore zeugen von byzantinischem Baustil. Nur wenig ist von der kleinen Kirche die hier einst stand übrig geblieben. Buffavento bedeutet „Der Aufsässige gegen den Wind“. Das Troodos Gebirge und die wunderschöne Aussicht auf die Küste sind von der Burg aus zu sehen.

Volkskundemuseum:
Folks Art Museum

Ein Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert dient heute als das Volkskundemuseum. Der Eingang ist von der Hafen Promenade aus zu erreichen.
Das Wohnhaus das einst ein Getreidespeicher war, wurde der Antiquitäten Ministerium von Lady Loch gespendet. Das Museum ist eine Rekonstruktion eines typisch zypriotischen Wohnhauses. Unter den ausgestellten Objekten befinden sich unter anderem Brautkleider und verschiedene Handarbeiten. Im Untergeschoss befinden sich eine Olivenpresse, ein Pflug, ein Webstuhl, Krüge und ein Dreschflegel. In der oberen Etage kann man sich Handarbeiten, Wollsocken, geschnitzte Holztruhen, Hochzeitskleider, Kleiderschränke und vieles mehr ansehen.


Das Grab des heiligen Ömer :
Hz Omer Tomb

Die Gräber der kleinen Moschee befinden sich 5km westlich von Kyrenia. Die Gräber wurden von den Osmanen für den Kommandanten Ömer und seine Kampfgefährten erbaut, die bei arabischen Raubzügen im 7. Jahrhundert während der Herrschaft von Muaviye ums Leben kamen.
Der Kommandeur und seine Kampfgefährten der Muaviye Armee wurden getötet und in einer Höhle begraben. Nach der Eroberung Zyperns von den Osmanen wurden die Körper ausgegraben und nach Brauch begraben. Nach typisch zypriotischer Tradition wurden die Gräber vor 1974 von der orthodoxen sowohl der muslimischen Religion geehrt. Im Inneren der Moschee befinden sich Wandteppiche aus Mekka und farbenfrohe Vorleger mit verschieden Mustern und Formen. Stapelweise Bücher die vom Koran oder der Moschee handeln findet man auch in der Moschee.     

Das Ikonen Museum:

Die frühere Arkangelos Kirche dient heute als ein Ikonenmuseum und enthält eine Ausstellung von Ikonen die von Kyrenia und Umgebung gesammelt wurden. Die Kirche wurde im Jahre 1860 erbaut und besitzt einen Kirchturm der 25 Jahre später hinzugefügt wurde, der von ganz Kyrenia zu sehen ist.

Das Ikonenmuseum umfasst eine Sammlung von Ikonen die die Geschichte von Kyrenia und Umgebung wiedergeben. Die Kirche wurde ursprünglich dem Erzengel St. Michael gewidmet. Im Inneren der Kirche kann man auf drei Ebenen eine faszinierende Ausstellung von Ikonen betrachten von denen manche auf das 17. Jahrhundert datiert sind. Die religiösen Kunstwerke sind sehr geschickt angefertigt worden. Die Kirche ist interessant für diejenigen, die die Kunstgeschichte und die Architektur der Kirche erkunden möchten. 


Kyrenia Burg:
Kyrenia Castle
Die Kyrenia Burg wurde vermutlich zum Schutz vor arabischen Raubzügen im 7. Jahrhundert erbaut. Wie die Kantara Burg spielte die Kyrenia Burg in der Lusignan Periode eine wichtige Rolle und wurde während dieser Periode mehrere Male restauriert. Die Kirche wurde erstmals in Aufzeichnungen im Jahre 1191 nach Christus erwähnt, als Richard Löwenherz Issac Comnenus besiegte und die Herrschaft über Zypern erlangte.
Durch die Funde der Ausgrabungsarbeiten kann die Kyrenia Burg bis in die frühe römische Periode (das Jahr 111-11 vor Christus) zurückdatiert werden, da beim Bau zu der Zeit an die Verteidigung gegen Bogenschützen und bewaffnete Ritter gedacht werden musste. Jedoch konnte bis zum heutigen Tage kein genaues Konstruktionsdatum der Burg festgestellt werden. Es ist sehr wohl möglich, dass das Hauptgebäude der Kyrenia Burg während der Zeit der Byzantiner im 7. Jahrhundert erbaut wurde. Einige Anbauten kamen während der venezianischen Periode hinzu. Es ist bekannt dass ein großer Teil der noch heute bestehenden Burg vom König John d’Ibelin in den Jahren 1208-1211 nach Christus gebaut wurde. Er verwendete die Verteidigungsanlage der Römer für die Ausbauten.      


Shiffswrack-Museum - Kyrenia:
Shipwreck

Das Schiff von Kyrenia gilt als das älteste und am besten erhaltene griechische Schiff das je entdeckt wurde. Es handelt sich um ein 15 m langes eisenzeitliches Wrack, das am 20. November 1965 von dem zypriotischen Taucher Andreas Kariolou etwa eine Meile östlich der Hafenstadt Kyrenia vor der Nordküste Zyperns entdeckt wurde. Das Schiff von Kyrenia sank ca. 300 v. Chr. Das Schiff enthielt etwa 400 Wein Amphoren aus Rhodos. Im Wrack gefundene Münzen wurden zwischen 316 und 294 v. Chr. geprägt, während der Schiffsrumpf, der aus dem Holz großer alter Bäume gefertigt war, ein Datum von 345±90 v. Chr. ergab.
Die Altersangaben für das Schiff zum Untergangszeitpunkt liegen zwischen 70 und 300 Jahren. Gefundene Speerspitzen legen nahe, dass das Schiff bei einem Piratenangriff sank, was auch die dürftige Fundlage zur persönlichen Habe der Mannschaft erklären könnte. Diese umfasste vermutlich vier Mann, da der gefundene Hausrat entsprechend abgezählt war.
Das Schiff wurde restauriert und wird heute in der Burg von Kyrenia ausgestellt.
 

Das Sourp Magar Kloster:
Sourp  Magar MonasteryDas Sourp Magar Kloster wurde zum ersten Mal als koptisches Kloster (ägyptisch christlich)  um 1000 n. Chr. gegründet und wurde dem ägyptischen Einsiedler  St. Makarios von Alexandria (309-404 n. Chr.) gewidmet. Es wird auch als das Kloster der Jungfrau Maria bezeichnet. Die Lage des Klosters ist seht malerisch da sie sich am Rand einer Klippe befindet und eine wunderbare Aussicht bietet. 



 Die St. Hilarion Burg:
St.Hilarion Castle

 St. Hilarion Burg wurde wie die Buffavento Burg und Kantara Burg als Teil eines Frühwarnsystems für die Verteidigung der Insel gegen die arabischen Angriffe erbaut. Laut einer Legende wurde die Burg nach einem heiligen Mann benannt, der die letzten Jahre seines Lebens dort verbrachte und angeblich im 8. Jahrhundert dort begraben wurde. Eine Kirche wurde auf seinem Grab erbaut und später wurde ein Kloster um das Grab herum hinzu gebaut wurde um ihn herum. Im 10. Jahrhundert, wurde dann um die Kirche und das Kloster herum die Burg errichtet.

Die ersten Hinweise auf die Burg finden sich in den Aufzeichnungen 1191. Einige Zeit war die Burg von strategischer Bedeutung, diente aber später dem Lusignan Adel als Urlaubsort. Besonders nach der Erfindung von Schießpulver und Feuerwaffen war die der Verteidigung der Küsten von höherer Wichtigkeit und die St. Hilarion Burg so wie die Kantara und die Buffavento Burgen verloren ihre Funktion und Bedeutung. Die Burg besteht aus drei Teilen. 
 

Vrysi (Catalkoy):
Vrysi

Vrysi ist eine Siedlung aus dem Neolithikum. Die Ausgrabungen haben ergeben, dass die Siedler in diese Region von einem Bezirk in Anatolien genannt Kilikya zwischen 4000-3000 v. Chr. nach Zypern kamen. Die Wirtschaft der Siedlung war von der Landwirtschaft abhängig.

 

Karmi Necropolis:

Die Gräber, sie in der Nähe des Karmi Dorfes entdeckt wurden stammen aus der mittleren Bronze Ära und sind auf 1900 – 1800 vor Christus datiert. Die Stätte gibt einen guten Einblick in den Stand des Handels mit den benachbarten Ländern.Bei Ausgrabungen wurden Gräber in der Form von Zimmern in der Nähe des Karmi Dorfes entdeckt. In einem der Korridore von Grab 6 wurde das Bild einer menschlichen Figur als Gravierung gefunden und ist somit das Älteste Abbild das bisher auf Zypern gefunden wurde. Es wird vermutet dass das Abbild ein Symbol der Göttin der Fruchtbarkeit darstellt. In einem der Gräber wurde der Leichnam eines Mannes gefunden, der mit einem blauen Rosenkranz aus Ägypten und Schalen aus Kreta begraben wurde. Er war möglicherweise ein Seefahrer, der von seiner Handelsroute zwischen Zypern und Syrien die Objekte als Souvenir mitbrachte. Die blauen Rosenkränze, wo wird heute vermutet, wurden den Toten als Geschenk mitgegeben. Die Stätte demonstriert wie schon damals der Handel mit den benachbarten Ländern florierte.

 
   
 
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